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"Was, wenn ich Alles verliere" - die ehrliche Antwort auf die größte Angst an der Börse

  • 25. Juni
  • 7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Stunden

Grüne Blätter — Symbolbild für Wachstum und Geduld beim Investieren an der Börse

Warum die größte Angst an der Börse auf einer Annahme basiert, die nicht stimmt - und was Dich wirklich Geld kostet.


Es ist die Frage, die fast jede Frau irgendwann stellt. Meistens nicht laut. Meistens abends, wenn sie gerade fast beschlossen hat, endlich anzufangen - und dann kommt dieser Gedanke. Leise. Hartnäckig. Überzeugend.

Was, wenn ich alles verliere?

Ich werde dir jetzt etwas sagen, das die meisten Finanz-Coaches nicht sagen. Nicht, weil sie es nicht wissen, sondern weil es sich nicht gut verkauft.

Die Frage "Was, wenn ich alles verliere an der Börse?" ist die häufigste Angst von Frauen, die mit dem Investieren anfangen wollen. Das ist real. Das ist möglich. Und wer dir etwas anderes erzählt, lügt dich an.

Aber die Frage "Was, wenn ich alles verliere?" ist die falsche Frage. Nicht weil sie dumm ist - sie ist menschlich, sie ist berechtigt, sie kommt aus einem echten Ort, sondern weil sie auf einer Annahme basiert, die nicht stimmt. Und wenn wir diese Annahme auseinandernehmen, verändert sich alles.


Was "alles verlieren" wirklich bedeuten würde

Lass uns das mal konkret durchdenken. Was müsste passieren, damit du an der Börse alles verlierst?

Variante eins: Du investierst in ein einzelnes Unternehmen. Das Unternehmen geht pleite. Totalverlust. Ja, das ist möglich. Es ist auch der Grund, warum niemand sein gesamtes Geld in eine einzige Aktie steckt. Diversifikation - also das Verteilen auf verschiedene Unternehmen - löst dieses Problem vollständig. Wenn Unternehmen A pleite geht und du zehn verschiedene Unternehmen im Depot hast, verlierst du einen Teil. Nicht alles.

Variante zwei: Die gesamte Börse bricht zusammen. Alle Unternehmen gleichzeitig, dauerhaft, ohne Erholung. Das wäre kein Börsen-Problem mehr. Das wäre das Ende des globalen Wirtschaftssystems, wie wir es kennen. In diesem Fall hätten wir ganz andere Sorgen als das Depot - Bargeld wäre dann auch wertlos, Immobilien unbezahlbar, Ersparnisse auf der Bank ebenfalls futsch.

Variante drei - und das ist die häufigste, realste Variante: Die Börse fällt stark. 30, 40, manchmal 50 Prozent. Du siehst die roten Zahlen im Depot. Die Angst wird unerträglich. Du verkaufst. Auf dem Tief. Und realisierst damit einen Verlust, der ohne den Verkauf gar nicht existiert hätte.

Das ist kein Börsen-Risiko. Das ist ein Verhaltens-Risiko. Und es ist der einzige Weg, wie die meisten Menschen an der Börse tatsächlich dauerhaft Geld verlieren.


Der Crash, den alle fürchten — und was wirklich passiert

Oktober 2008. Die Finanzkrise ist auf dem Höhepunkt. Der DAX verliert innerhalb eines Jahres fast 55 Prozent seines Wertes. Wer im Januar 2008 investiert hat, schaut Ende 2008 auf ein Depot, das fast halbiert ist.

Das klingt nach Katastrophe. Und für Menschen, die in Panik verkauft haben, war es das auch.

Aber wer geblieben ist? Wer nichts getan hat, einfach gewartet hat, die Ausschüttungen weiter eingestrichen hat? Der DAX hat sich bis 2013 vollständig erholt. Und wer in der Krise nachgekauft hat -weil die Kurse auf einmal billiger waren - hat in den folgenden Jahren außergewöhnliche Renditen erzielt.

Corona, März 2020: Der schnellste Börsencrash der Geschichte. In vier Wochen verliert der DAX 40 Prozent. Panik, überall. Vier Monate später: vollständige Erholung. Wer verkauft hat, hat verloren. Wer gehalten hat, hat nichts verloren. Wer nachgekauft hat, hat gewonnen.

Das Muster ist immer dasselbe. Crash. Panik. Erholung. Wachstum.

Nicht weil die Börse magisch ist. Sondern weil die Börse die reale Wirtschaft abbildet. Und solange Menschen Produkte kaufen, Dienstleistungen nutzen, Energie brauchen, Medikamente nehmen, Lebensmittel essen - solange werden Unternehmen Gewinne machen. Und solange werden sie Dividenden ausschütten.


Warum Dividenden das Spielfeld verändern

Hier ist der Teil, über den kaum jemand spricht. Weil er das gesamte Verhältnis zur Börse ändert.

Wenn du auf Kursgewinne setzt, bist du abhängig vom Markt. Du hoffst, dass die Aktie in einem Jahr mehr wert ist als heute. Du schaust täglich ins Depot. Du zitterst bei roten Zahlen. Du bist emotional involviert in etwas, auf das du keinen Einfluss hast.

Wenn du auf Dividenden setzt, passiert etwas anderes.

Stell dir vor: Du hältst Aktien von Unternehmen, die seit zwanzig, dreißig Jahren zuverlässig Dividenden zahlen. Coca-Cola hat seine Dividende 62 Jahre in Folge erhöht. Sechzig und Zwei! Jahre. Durch Ölkrisen, durch Rezessionen, durch die Dotcom-Blase, durch die Finanzkrise, durch eine globale Pandemie.

Der Kurs dieser Aktie schwankt. Natürlich. Der Kurs jeder Aktie schwankt. Aber die Dividende? Die kommt. Quartal für Quartal. Direkt auf dein Konto.

Das verändert die Frage "Was, wenn die Börse fällt?" fundamental.

Wenn die Börse fällt und du auf Kursgewinne setzt: Du verlierst (auf dem Papier). Du zitterst. Du überlegst zu verkaufen.

Wenn die Börse fällt und du Dividendeninvestorin bist: Dein Depot ist weniger wert — auf dem Papier. Aber die Dividenden kommen weiter. Dein Cashflow läuft. Und die Aktien, die du schon wolltest, sind gerade günstiger zu haben.

Das ist kein Trick. Das ist eine andere Perspektive auf dasselbe Instrument.


Die Zahl, die den Unterschied macht

Ich rechne dir das kurz durch. Nicht mit abstrakten Beispielen, sondern mit einer Zahl, die sitzt.

Du investierst 30.000 Euro in solide Dividendenunternehmen mit einer durchschnittlichen Ausschüttungsrendite von vier Prozent. Das sind 1.200 Euro Dividende pro Jahr. 100 Euro pro Monat. Einfach so.

Jetzt kommt ein Crash. Der Markt fällt 35 Prozent. Dein Depot ist auf dem Papier nur noch 19.500 Euro wert.

Das fühlt sich schlimm an. Es sieht schlimm aus. Aber was hat sich wirklich verändert?

Du hältst dieselben Anteile an denselben Unternehmen. Die Unternehmen produzieren weiterhin Gewinne. Die Dividenden kommen weiterhin. Dein Cashflow -100 Euro pro Monat, läuft weiter.

Der einzige Verlust entsteht, wenn du jetzt verkaufst. Wenn du die roten Zahlen nicht aushältst und die Reißleine ziehst. Dann realisierst du den Verlust. Dann ist er real.

Wenn du nicht verkaufst: Du wartest. Die Dividenden kommen weiter. Irgendwann - in einem Jahr, in drei Jahren, vielleicht in fünf - hat sich der Markt erholt. Dein Depot steht wieder bei 30.000 Euro. Oder bei 35.000. Oder bei 40.000, weil du in der Zwischenzeit weitere günstige Anteile nachgekauft hast.

Das ist kein Versprechen. Das ist die Börsenhistorie der letzten hundert Jahre.


Was wirklich riskant ist — und wir es nie so nennen

Ich möchte dir eine andere Perspektive auf Risiko anbieten.

Das Geld auf dem Konto fühlt sich sicher an. Und ja, die Zahl bleibt gleich. 25.000 Euro bleiben 25.000 Euro, egal was passiert.

Aber die Kaufkraft? Die schmilzt. Drei Prozent Inflation im Jahr. In zehn Jahren hat dein Geld real etwa 26 Prozent seiner Kaufkraft verloren. Aus 25.000 Euro werden in Kaufkraft gemessen irgendwas um die 18.500 Euro.

Das sieht nicht aus wie Verlust. Es fühlt sich nicht an wie Verlust. Aber es ist einer. Ein stiller, unsichtbarer, sich über Jahre summierender Verlust.

Das Tagesgeldkonto mit 0,5 Prozent? Sichert dir minus 2,5 Prozent reale Rendite pro Jahr. Garantiert. Ohne Risiko.

Die Börse mit durchschnittlich sieben bis acht Prozent historischer Rendite pro Jahr? Hat Risiko. Hat Schwankungen. Hat Crashs. Aber hat in jedem Zehn-Jahres-Zeitraum der Geschichte bei ausreichend Diversifikation und Geduld positive Rendite geliefert.

Riskant ist nicht, anzufangen. Riskant ist, zu warten.

Das ist keine Meinung. Das ist Mathematik.


Wie viel du wirklich riskieren musst

Hier kommt der Teil, den die meisten Finanz-Coaches überspringen. Weil er die Angst nimmt und damit den Verkaufsdruck.

Du musst nicht alles investieren. Du musst nicht heute alles entscheiden. Du brauchst keine große Strategie, keinen perfekten Plan, keinen richtigen Moment.

Du brauchst einen Anfang.

Derkönnte so aussehen: Du investierst 2.000 Euro. Nicht mehr. In drei, vier solide Dividendenunternehmen, die du kennst, deren Produkte du nutzt, deren Namen du schon mal gehört hast. Du lässt es liegen. Du schaust einmal im Monat rein, nicht öfter. Du re-investierst die ersten

Dividenden.

Worst case: Die Unternehmen entwickeln sich schlecht. Du verlierst einen Teil dieser 2.000 Euro. Das tut weh. Es kostet Geld. Aber es ist begrenzt, auf genau den Betrag, den du bereit warst zu riskieren.

Best case: Du machst deine erste Erfahrung an der Börse. Du siehst, wie es sich anfühlt, wenn ein Kurs fällt und du trotzdem ruhig bleibst.

Du bekommst deine erste Dividende. Du verstehst, wie das System funktioniert. Und dann kaufst du weiter.

Das Risiko des Anfangs ist endlich. Das Risiko des Wartens ist unendlich.


Die Frage, die du dir wirklich stellen solltest

Nicht: Was, wenn ich alles verliere?

Sondern: Was verliere ich, wenn ich nicht anfange?

In Euro. Pro Jahr. Über zehn Jahre.

Ich habe Frauen begleitet, die jahrelang gewartet haben. Die noch einen Kurs machen wollten, noch mehr verstehen wollten, noch sicherer sein wollten. Die irgendwann ausgerechnet haben, was das gekostet hat. Nicht theoretisch. In echten Zahlen.

Der Betrag, der in dieser Zeit auf dem Konto an Kaufkraft verloren hat. Die Dividenden, die hätten kommen können. Der Zinseszins, der hätte laufen können.

Das ist der Preis des Wartens. Und er ist höher als der Preis des Lernens.


Was dich wirklich schützt

Nicht Warten. Nicht Zögern. Nicht noch mehr Wissen.

Dich schützt: Diversifikation, nie alles auf eine Karte. Ein langer Zeithorizont, Dividendeninvestorinnen denken in Jahren, nicht in Wochen. Qualitätsunternehmen - Unternehmen, die seit Jahrzehnten ausschütten, weil ihr Geschäftsmodell funktioniert. Und die Entscheidung, bei einem Crash nicht zu verkaufen, sondern zu warten. Oder nachzukaufen.

Das ist kein Geheimwissen. Das ist das Fundament jeder erfolgreichen Dividendenstrategie.

Und es ist lernbar. Von dir. Jetzt. Ohne Vorwissen.

Dividend Empire™ zeigt dir, wie du in sieben Tagen deine erste Dividendenaktie kaufst, Schritt für Schritt, ohne Finanzjargon, ohne Vorkenntnisse. Welchen Broker du nutzen kannst. Wie du eine erste Aktie auswählst. Was du vor dem Kauf prüfst. Was du nach dem Kauf tust.



Und wenn du danach weitermachen willst, mit einem echten System, einer kompletten Dividendenstrategie und einem Depot, das über Jahre wächst, dann gibt es THE LAWINE METHOD. Das ist der nächste Schritt. Für Frauen, die nach der ersten Dividende wissen: Das war erst der Anfang.

Zuerst: die erste Dividende. In sieben Tagen.



P.S. Die Frage "Was, wenn ich alles verliere?" hat eine Schwester, die du dir noch nie gestellt hast: "Was, wenn ich in zehn Jahren zurückschaue und mir wünsche, ich hätte einfach angefangen?" Das ist die gefährlichere.

 
 
 

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